Nordische Klänge in der Elbphilharmonie
HafenCity
Durch die feinen Nuancen der Hansestadt — von verborgenen Ateliers bis zu den großen Bühnen der Elbe.
Bühnen, Höfe und ein Lebensgefühl zwischen Hafenkante und Kiez — der lauteste Kulturstadtteil der Hansestadt.
St. Pauli entdecken
Streetart, kleine Bühnen und Cafés — das kreative Herz zwischen Schanzenpark und Roter Flora.
Sternschanze entdecken
Moderne Architektur, die Elbphilharmonie und weite Promenaden — wo Hamburg seine jüngste Geschichte schreibt.
HafenCity entdeckenHamburg ist eine Kulturstadt der kurzen Wege: Zwischen den Konzertsälen der HafenCity, den Bühnen rund um die Reeperbahn, den Galerien der Innenstadt und den freien Spielstätten in Altona und Winterhude liegt selten mehr als eine S-Bahn-Fahrt. Komm du nimmt dieses dichte Geflecht auseinander und setzt es so zusammen, dass es planbar wird — nach Sparte, nach Stadtteil und nach Jahreszeit.
Komm du versteht sich nicht als bloßen Terminkalender, sondern als Einordnung. Wer ein Konzert in der Elbphilharmonie besucht, findet hier auch den Weg zum kleinen Jazzkeller; wer die Speicherstadt erkundet, liest zugleich, welche Museen und Höfe sich anschließen. So entsteht aus einzelnen Veranstaltungen ein zusammenhängendes Bild der Stadt.
Den Einstieg bilden vier Wege: die Veranstaltungen mit allen Sparten von Live-Musik bis Theater, die Sehenswürdigkeiten der Hansestadt, die Quartiere mit ihren ganz eigenen Atmosphären und der laufende Kulturkalender. Längere Geschichten und Empfehlungen versammelt das Magazin.
Hamburg wird selten als Ganzes erfahren, sondern fast immer als Abfolge von Stadtteilen, die einander wenig ähneln. Der Westen um Ottensen und Altona lebt von umgenutzten Fabrikhöfen und einer eigenen Geschichte als selbstständige Stadt. Der Norden zwischen Winterhude, Eppendorf und Barmbek ordnet sich um Kanäle, Parks und die Alster. Im Süden liegt Harburg, das bis 1937 gar nicht zu Hamburg gehörte, und ganz im Westen fällt in Blankenese der Geestrücken so steil zur Elbe ab, dass die Wege dort Treppen sind.
Diese Unterschiede sind keine Nuancen, sondern das Ergebnis sehr verschiedener Vorgeschichten: eingemeindete Städte, zerstörte und neu gebaute Viertel, Industriegebiete im Umbau, Villenlagen am Wasser. Wer die Stadt an einem Wochenende sehen will, kommt weiter, wenn er zwei Quartiere gründlich abgeht, als wenn er sechs Sehenswürdigkeiten abhakt. Die Übersicht aller Viertel steht unter Quartiere.
Die bekannten Bauten der Stadt liegen dichter beieinander, als es die Stadtpläne vermuten lassen. Vom Michel sind es wenige Minuten zu den Landungsbrücken, von dort weiter in die Speicherstadt mit dem Miniatur Wunderland und zur Elbphilharmonie. Das Rathaus und der Grünzug von Planten un Blomen schließen die Innenstadt nach Norden ab, und am Sonntagmorgen beginnt der Fischmarkt am Elbufer, bevor die Stadt wach ist.
Was diese Ziele verbindet, ist weniger ein Stil als ein Umgang mit dem Bestand: Speicher werden zu Ausstellungsräumen, Fabriken zu Bühnen, ein Wasserturm zum Planetarium. Hamburg reißt selten ab, was sich noch benutzen lässt – und genau daraus bezieht die Stadt einen erheblichen Teil ihres Charakters. Alle Ziele im Überblick stehen unter Sehenswürdigkeiten.
Komm du ist ein redaktioneller Kulturführer und kein Ticketdienst, kein Reiseveranstalter und kein Verzeichnis von Betrieben. Es werden keine Eintrittskarten verkauft und keine Buchungen vermittelt. Angaben zu Öffnungszeiten, Terminen und Preisen ändern sich laufend; sie stehen deshalb bei den jeweiligen Häusern und Veranstaltern, nicht hier.
Was hier steht, ist die Einordnung: wie ein Quartier entstanden ist, warum ein Bau so aussieht, wie er aussieht, und was sich sinnvoll miteinander verbinden lässt. Für Tage, an denen das Wetter die Pläne durchkreuzt, gibt es eine eigene Zusammenstellung unter Hamburg bei Regen.
Komm du ist ein redaktioneller Kulturführer für Hamburg. Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Quartiersporträts werden hier gebündelt und mit Hintergrundtexten, Empfehlungen und einem laufenden Kulturkalender eingeordnet.
Der Schwerpunkt liegt auf Live-Musik, Theater und Bühne, Lesungen, Ausstellungen und Festivals, ergänzt um Porträts der Stadtteile von St. Pauli bis HafenCity sowie längere Magazin-Geschichten über Architektur, Gastronomie und das Hamburger Stadtleben.
Die Quartiersseiten verbinden jeden Stadtteil mit seinen Spielstätten und Schwerpunkten. Über die Übersicht der Quartiere gelangen Sie zu St. Pauli, Sternschanze, Altona oder HafenCity und von dort zu den passenden Bühnen, Clubs und Häusern.
Der Kulturkalender folgt dem saisonalen Rhythmus des Hamburger Kulturjahres, von den Spielzeit-Eröffnungen im Spätsommer bis zu den Open-Air-Festivals im Sommer. Die thematischen Seiten werden fortlaufend redaktionell gepflegt.
Im Mittelpunkt stehen die kulturell prägenden Quartiere der inneren Stadt — darunter St. Pauli, die Sternschanze mit dem Karoviertel, Altona und Ottensen sowie die HafenCity rund um die Elbphilharmonie und die benachbarte Speicherstadt.